Take up the White Man’s burden – / The sawage wars of peace – / Fill full the mouth of Famine / And bid the sickness cease; / And when your goal is nearest / The end of others sought, / Watch Sloth und heathen Folly / Bring all your hope to nought. – Rudyard Kipling
Welch ein Kontrast, ganz ohne Grauwerte. Als vor rund sechs Jahren der Schwarze George Floyd in den USA bei einer Verkehrskontrolle von der Polizei zu Tode verhaftet wurde und elendig erstickte, knieten sie alle nieder aus Wut, voller Empörung und in Trauer. Popstars, Sportler, Unternehmer, Prediger, Studenten und die unvermeidlichen Politiker beugten ihre Knie und zeigten sich „solidarisch“, sprachen von „Scham“, die sie empfänden, und adelten mit dem Slogan „Black Lives Matter“ eine ganze heterogene Ethnie zu besseren Menschen.
Als im Advent 2025 ein Pakistani in Southampton den jungen Weißen Henry Nowak grundlos niederstach und die Polizei rief, setzte diese das Morden fort, indem sie dem Verblutenden nicht nur keine Erste Hilfe leistete oder auch nur den Notarzt rief, sondern den Sterbenden noch verspottete, ihn in Handschellen legte und ihm zu seinen letzten Seufzern zynisch seine Rechte als Beschuldigter vorlas. Schließlich hatte der pakistanische Mörder behauptet, er sei von dem jungen Briten „rassistisch“ beleidigt worden. Das gruselige Bild einer Körperkamera eines der Polizisten zeigt die bleiche, nicht länger durchblutete Hand des jungen Mannes, aus der jedes Leben gewichen ist, eingeschnürt in kaltes Eisen. Derweil steht der Täter fröhlich daneben und filmt die Szene mit dem Telefon. Das muss das notorische „white privilege“ sein.
Dank X sind die Videos, die das Nachmorden durch die Polizisten zeigen, öffentlich zugänglich; ebenfalls auf X wurden Bilder des kürzlich zu lebenslanger Haft verurteilten Pakistani veröffentlicht. Die Tat ereignete sich im Advent 2025, ein knappes halbes Jahr später wurde das Urteil gesprochen – und in der ganzen langen Zeit dieser annähernd sechs Monate wurde das Verbrechen allein auf Social Media debattiert. Die BBC in Großbritannien und erst recht der ÖRR in Deutschland haben das Thema bis zum Geht-nicht-mehr ignoriert. Erst als das Urteil gesprochen wurde, bequemten sich die Sender zu einer dürren Stellungnahme, mit dem üblichen Framing, man dürfe jetzt keinen Generalverdacht gegen eine bestimmte Gruppe äußern. Gleiches gilt für die selbsternannte Qualitätspresse hier wie da. Es scheint so, dass sich X von einer Social Media-Plattform zu einer Nachrichtenagentur entwickelt hat, die jene Dinge publiziert, die die etablierten Medien gern unerwähnt ließen.
Das geschilderte brutale Vorgehen der Polizei in Großbritannien ist das entsetzliche Ergebnis eines perversen Trainings, das die Beamten im Beruf auf politische Korrektheit, auf eine woke Gesinnung und auf die Achtung von „Diversity“ abrichtet. Der potenzielle Vorwurf, sie seien bei der Ausübung ihrer Arbeit womöglich gegenüber Schwarzen voreingenommen, dürfe auf keinen Fall erhoben werden, also lasse man Schwarzen allerlei Delikte durchgehen, für die Weiße vor Gericht landen. Diese absurde Einstellung der Polizei, für die das Innenministerium und damit die Regierung verantwortlich ist, hat nun ein weiteres Menschenleben gekostet. Für die beteiligten Polizisten ändert sich nach dem sinnlosen Tod Henry Nowaks nichts: Sie haben ja Dienst nach Vorschrift geleistet und müssen bestenfalls mit einer symbolischen Untersuchung ohne Folgen rechnen.
Nicht zum ersten Mal, wie die systematische Versklavung junger Britinnen aus einfachen Verhältnissen zu Sexzwecken und spätere Tötung durch pakistanische Kriminelle seit annähernd 70 Jahren zeigt. Jahrzehntelang winkten die Behörden gelangweilt ab und erklärten zahlreiche Hilferufe der Mädchen, ihrer Mütter, Familien und Nachbarinnen für Unsinn oder drohten den Opfern gar mit Anzeigen wegen „rassistischer Beleidigungen“ – die Beamten hatten schlicht Angst, gegen Pakistani zu ermitteln und dann als „rassistisch“ gebrandmarkt zu werden. Seit zwei Wochen liegt der „Rape Gang Inquiry Report“ vor, der auf gut 200 Seiten das bestialische Treiben muslimischer Banden beim Vergewaltigen, Foltern und bisweilen Töten von 250.000 (!) weißen Mädchen und jungen Frauen beispielhaft dokumentiert. Im Unterhaus hatten sich sowohl die Tories als auch die regierende Labour Party lange gegen eine offizielle parlamentarische Untersuchung dieses Horrors gestemmt, die erst durch das Insistieren eines Abgeordneten von Restore Britain zustande kam. Wen wundert’s, war doch der scheidende Premierminister seinerzeit verantwortlicher Staatsanwalt und hatte in dieser Eigenschaft polizeiliche Ermittlungen aktiv verschleppt. So gesehen, holt ihn diese grausame Komplizenschaft jetzt im Akt des Rücktritts ein – natürlich sieht der ÖRR weder auf der Insel noch auf dem Kontinent einen Zusammenhang.
Und weiter? Kniet wieder die halbe Welt in Demut und Mitgefühl? Gibt es Demonstrationen für „Vielfalt“, „Frohsinn“ und „Weltoffenheit“ sowie ein Benefizkonzert gegen „Hass und Hetze“ in der Staatsoper? Was sagt die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchenähnlichen Gemeinschaften, was lassen uns die Klimakleber wissen? Wie äußern sich die Kommentatoren auf ARD und ZDF, was denken die Erzieher des linken Boulevards? Was meinen all die Experten, die sich sonst ungefragt zu Allem und Nichts äußern? Haben sich gegebenenfalls muslimische Verbände erschüttert gezeigt? Das kollektive Schweigen all dieser Guten, Netten, Sorgenden und Behütenden lässt die Fassungslosen zusätzlich ertauben. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die Gesundheit und das Leben von Weißen, anders als die Gesundheit und das Leben von Schwarzen, in einer westlichen Demokratie unter Vorbehalt stehen – voila.
Rudyard Kipling (1865 bis 1936), Autor der „Dschungelbücher“ und 1907 erster englischer Nobelpreisträger für Literatur (und bis heute der jüngste überhaupt), schrieb 1899 das Gedicht „White man’s burden“, das sich verklärt und kritisch mit dem britischen Empire auseinandersetzt. Für Kipling tragen die Kolonialherren eine Verantwortung für die Völker, die sie knechten und ausbeuten. Diese „burden“ bringe es mit sich, Zivilisation und Kultur den vermeintlich wilden Eingeborenen zu ihrem Besseren zu bringen. Davon ist rund 125 Jahre später nichts mehr übrig. Großbritannien erfährt eine Kolonialisierung daheim, der öffentliche Raum ist in der Hand der Nachkommen aus dem Commonwealth. Der Buckingham Palace, der Trafalgar Square, die Royal Albert Hall und die Tate Britain sowie die Universitäten in Cambridge und Oxford sind zur Folklore für das Geschichtsfernsehen verkommen. Die Aufgabe des nächsten Premiers, des siebten in zehn Jahren, wird es sein, das ehedem weiße Britannien abzuwickeln und es den Besatzern zu übergeben, unter permanenter Abbitte für die „White man’s shame“. Ihm sei gesagt: Der Islam kennt keine Absolution.